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Artikel Tagged ‘Schiffschaukelbremser’

Danke!

19. Juni 2009 Jeff 3 Kommentare

Man möchte einfach dem Deutschen Bundestag und seinen Mitgliedern “Danke!” sagen – allen voran unserer kompetenten Bundes-Familienministerin Ursula von der Leyen.”Danke!” für die Weitsicht und Fürsorge, “Danke!” für die Beharrlichkeit auch gegen jeden Sinn, Verstand und Expertenrat eine Zensurinfratruktur zu etablieren das “Spezialgesetz” (hier und hier) zur Erschwerung des Zugangs zu Kinderpornographie durchzusetzen.”Danke!” für etwas weniger Freiheit und etwas mehr staatliche Willkür Kontrolle.

Danke! Frau von der Leyen – durch Sie ist die Welt wieder etwas besser geworden.

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Entweder…

12. März 2009 Jeff Keine Kommentare

Neulich war ich beim Arzt. Bei einem Orthopäden in Krefeld am Zoo, um genau zu sein.

Gründe meines Besuches, so gab ich es denn auch bei der Anmeldung an, waren 2 Beschwerden. Eine grob im Bereich der Lendenwirbelsäule und die andere im Bereich der rechten Schulter/Oberarm.

“Da müssen Sie sich aber entscheiden”. Entscheiden ? Wie jetzt ? Was soll ich entscheiden ? Soll ich entscheiden, was zuerst behandelt wird, oder was ? “Nein, nicht die Reihenfolge – der Arzt wir NUR eine Beschwerde behandeln. Sie müssen sich nun entscheiden, welche Beschwerde behandelt werden soll”. What the fuck ? Versteckte Kamera oder was in der Richtung ? Nein ! Realität.

Auch im anschließenden Gespräch mit dem Arzt, wurde mir unmissverständlich klar gemacht, dass hier (Zitat) “die Sache gnadenlos durchgezogen” würde und ich mit der unbehandelten Beschwerde in der rechten Schulter im nächsten Quartal wiederkommen könne – die aktuelle Honorar- und Vergütunglage ließe ihm als Arzt keine andere Wahl – ich glaube, ich bin spontan aus Solidarität mit diesem Mitglied einer sozialen Randgruppe in Tränen ausgebrochen.

Daraufhin habe ich mich an meine Krankenkasse gewandt. Meine Bitte an die Krankenkasse wegen der Erstattung der halben Beiträge wurde mit einem “Schulterzucken” beantwortet – gut, diese Bitte war auch nicht wirklich ernst zu nehmen. Allerdings hat es mich doch verwundert, dass es keine direkte Möglichkeit gibt, gegen so einen Mediziner vorzugehen – einzige Chance wäre es, diesen Fall der Kassenärztlichen Vereinigung vorzulegen.

Hiervon möchte ich aber absehen. Die Kassenärztliche Vereinigung als Interessenvertretung der Ärzte wird hier mit Sicherheit nicht tätig werden – eine Krähe hakt der anderen schließlich kein Auge aus, sagt man ja. Daher ist mein Vertrauen in eine solche Organisation gegen Null tendierend.

Wenigstens darf ich dann, nach Zahlung von erneuten 10 Euro, einen anderen Facharzt aufsuchen, der sich die Sache dann mal ansieht.

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Nicht so einfach

4. Februar 2009 Jeff 7 Kommentare

Die Wirtschaftskrise und die von unser Regierung auf den Weg gebrachten “Konjunkturpakete” sind ja nun durch die entsprechende Penetranz in den Medien hinreichend bekannt – am bekanntesten hiervon wird wohl die sogenannte “Abwrackprämie”, besser Umweltprämie (was auch immer das mit Umwelt zu tun hat) sein.

Hier kann man sein Fahrzeug, welches wenigstens 1 Jahr auf einen selber zugelassen ist und ein Alter von mindestens 9 Jahren hat, versuchen in 2500,- Euro vom Staat zu verwandeln. Das Fahrzeug ist zu verschrotten und die Belege müssen dann samt Antrag eingereicht werden. Sofern man zu den ersten 600.000 Antragstellern gehört, die einen gültigen Antrag eingereicht haben, bekommt man die Prämie vom Staat.

Soweit, so gut, so plausibel. Spätestens seit dem Hagelunwetter und wie hier erklärt, befindet sich mein Fahrzeug nicht mehr ganz in einem akzeptablen Zustand. Mit den Beulen könnte man leben, wenn die Technik in Ordnung und zuverlässig arbeiten würden. Leider ist das nicht mehr ganz so der Fall – der Wagen leidet deutlich an Altersbeschwerden, die irgendwann schwer ins Geld gehen – wenn ich alleine an das Automatikgetriebe denke, wird’s mir anders.

Diese Umstände haben mich dann nun dazu veranlasst, die Gunst der Stunde zu nutzen. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Wagen. Was sich nicht ganz so einfach gestaltet – ich bin nämlich nicht der einzige, der auf der Suche ist.

Was ich allerdings bei dem großen Volkswagen-Zentrum mit meiner Frau “erfahren” durfte, ist prinzipiell kaum zu überbieten. Die Feststellung, die ich im Anschluss machen musste ist, dass der Automobilindustrie bzw. der Händlern scheinbar noch nicht schlecht genug geht. Diesen speziellen Händler hatte ich bereits hier gewürdigt. Aber, so dachten wir uns, könnte ein Besuch samt Nachfrage dort nicht schaden – zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Erwerb eines VW Polo oder eines VW Golf IV ins Auge gefasst.

Wir betreten den Verkaufstempel das Autohaus und meine Frau fragt an der Rezeption nach, ob ein Verkaufsberater frei ist. “Hier !” schallt es uns von der anderen Seite der Theke entgegen – ein “Hier !”, welches wohl in der Hoffnung schnell noch vor Feierabend einen spritschluckenden 60.000 Euro Touareg an den Mann bzw. die Frau zu bringen, ausgestoßen wurde. Das “Wir interessieren uns für einen Polo”, welches ich nun ohne weitere Vorwarnung auf den Verkäufer loslasse, führt in Bruchteilen von Sekunden zu einer völligen Entgleisung seiner Gesichtszüge – diese sprachen nun ein “Scheiße, die Assis wollen nur so eine Minderpreviligiertenkutsche für unter 20.000…”. “Se’ sind wohl wegen der Abwrackprämie hier” ist der offensichtliche Beginn, dass “Gespräch” in eine bestimmte Richtung zu bringen – welche, offenbart sich mir allerdings nicht. Die Umgangsformen sprechen für sich. Mein “Nein, wir sind erst mal hier, um ein Fahrzeug zu erwerben” verhallt scheinbar ungehört in den großen Weiten dieses KZF-Konsumtempels.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der Herr brach das “Verkaufsgespräch” mit dem Hinweis ab, dass alle Fahrzeuge verkauft wären, die Bestellung 3 Monate dauere und überhaupt das dann mit der Prämie nix würde. Ein letzter Versuch meinerseits “Können Sie mir ein anderes Fahrzeug anbieten” wurde mit der gleichen Erklärung beantwortet.

Somit kann ich für mich nur den Schluss ziehen, dass es in Krefeld offensichtlich kein “Krise” gibt, die Verkaufszahlen bombig sind und, so hoffen wir mal, auch bleiben.

Ps: Wir haben ein Fahrzeug bei einem kleinen, aber sehr engagierten Händler erworben – auch das war nicht einfach, lag aber nur daran, dass ich so entscheidungsfreudig bin ;)

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Ob man so….

16. Juli 2008 Jeff Keine Kommentare

…seine Kunden dauerhaft an sich bindet ? Ich fürchte nicht…..

Ursprung dieser Email war meine Anfrage bei der , ob Bestandskunden ebenfalls von Gebühren-Senkungen profitieren.

telekom

Ps. Die hat lediglich 18 Tage zu Beantwortung benötigt !

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Warum….

3. Juli 2008 Jeff Keine Kommentare

…man Telefonate mit Versicherungen mitschneiden sollte und Frage,  wieso kommen Leute, die offenbar schon als Kind Scheiße waren, an die Telefon-Hotline ???

Wie vielleicht bekannt, wurde ich Opfer des Hagelunwetters am 30.05. in Krefeld. Gut, weniger wurde ich selbst das Opfer, sondern schon mehr mein Wagen. Aber das ist ja alles kein Problem. Die Karre sieht zwar aus, als hätte jemand mit einem Hammer draufgeschlagen, aber ich habe zu meinem großen Glück im Unglück die Super-Duper-Hilft-Dir-Immer-kompetent-und-freundlich-weiter- – dachte ich zumindest.

Also am 30.05. den Schaden in Düsseldorf (weil angeblich zuständige Stelle für meinen Wohnort) gemeldet, dann am 03.06. das Fahrzeug zur Begutachtung bei der Dekra vorgeführt. Hintergrund ist der, dass ich vor einer Instandsetzung gerne die Schadenshöhe erfahren würde, um bei deiner Laufleistung von mehr als 150.000km abzuwägen, ob eine Reparatur noch Sinn macht.

Ok, die Sache ist nun mehr als einen Monat her und plötzlich bekomme ich Post aus Mainz (ja genau das, was immer so fröhlich singt und lacht). Leider lässt mich der 1,5 Zeiler in dem Brief etwas ratlos zurück. Dort steht lediglich “Gegen die Instandsetzung bestehen keine Bedenken. Reichen Sie anschließend die Originalrechnung ein”. Hmmm… ich wollte doch gerne vorher die Höhe des ermittelten Schaden’s erfahren. Das hatte ich bei meinem ersten Gespräch mit der Stelle in Düsseldorf mehrfach betont.

Egal…kann ja mal passieren….ruf ich halt mal eben in Mainz (genau, dass was immer so freundlich singt und lacht) an bei meiner Super-Duper-Hilft-Dir-Immer-kompetent-und-freundlich-weiter- an – irgendwie hab ich nen beschissenen Zeitpunkt gewählt (dabei ist die EM doch vorbei).

“Was denn an dem Schreiben nicht zu verstehen wäre” ist die erste Frage, die mit der Mitarbeiter am Telefon entgegenbringt. (Sag mal, Mama – Darf der Mann da am Telefon so tun, als ob ich total verblödet und geistig minderbemittelt bin ?)

Ich ringe bereits jetzt mit meiner Fassung. Der Typ ist von Anfang an pampig, unfreundlich (obwohl ich in Mainz angerufen habe!) und teilt mir durch einen unmissverständlichen Unterton mit, dass

  • ich in seinen Augen ein dummes Arschloch bin.
  • ich ihm seine Zeit stehle.
  • ich mich besser anderswo versichert hätte.
  • es jetzt an der Zeit wäre, endlich aufzulegen.

Es ist nun an der Zeit, den Herrn am Telefon mal nach seinem Namen zu fragen – ich verstehe Mahninghaus. Als ich nun ankündige, das Gespräch zu beenden, weil mir die widerwillige und ausweichende Art auf meine Fragen einzugehen missfällt, ernte ich, wie kann es anders sein, kackfreches Unverständnis.

Er würde doch meine Fragen beantworten (nein, das tut er nicht) und außerdem sei es nicht sein Problem, dass in Düsseldorf offensichtlich vergessen wurde, die Info weiter zu reichen (Ich weiß, dass es mein Problem ist -  Er sitzt ja in Mainz und macht ja gerade erst ein richtiges daraus!).Ich soll mich in Düsseldorf beschweren (Was können die dafür, dass mit ihm keiner als Kind spielen wollte?).

Richtig coole Nummer die der Herr dort durchzieht. Ich stelle mir gerade vor, dass sich so etwas an unserer Hotline abspielt und der Chef davon Wind bekommt.

Fazit:

Auch diese Versicherungsgesellschaft ist genauso gut oder schlecht wie alle anderen auch. Der “Hilft-Dir-Immer”-Slogan dieser , die ich nicht explizit nennen möchte (man wird ja für jeden Dreck in diesem Land verklagt), ist allerdings nicht wirklich ernst zunehmen.

Solange man schön brav zahlt und keinen Schaden meldet, ist alles im tief grünen Bereich. Wehe, es tritt ein Schaden ein – das ist so wie vor Gericht und auf hoher See – man fühlt sich in Gottes Hand!

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