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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Erfahrung

16. Februar 2009 Keine Kommentare

Gestern kam ich in Krefeld am Freibad Neptun in Krefeld-Fischeln vorbei und konnte bereits aus der weiten Entfernung einen auf der Gegenfahrbahn stehenden Rettungswagen mit aktivem Blaulicht stehen sehen. Was dann beim langsamen Näherkommen merkwürdig erschien, war ein quer auf dem Gehweg stehender silberner Kleinwagen, der ursprünglich aus der gleichen Richtung gekommen sein musste, wie ich. Dieser muss dann aber nach links die Gegenfahrbahn gequert haben und nach dem Passieren des Bordsteins und Radwegs an der dort vorhandenen Hecke auf dem Gehweg zum Stehen gekommen sein.

Hinter dem Rettungswagen stand noch ein Streifenwagen der Polizei und meine Fahrspur war mir stehenden (Gaffern ?) Fahrzeugen kurz nach dem Rettungswagen blockiert. Aus diesem Grund musste ich diese “Hindernisstelle” entsprechend langsam passieren. Nachdem ich an dem RTW vorbei war, gab dieser dann den Blick auf die “Szene” frei, die sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt dort “abspielte”. Zwei Rettungsassistenten versuchten einen am Boden liegenden Mann zu reanimieren, der nicht mehr wirklich lebendig aussah.
Vollkommen bizarr wurde diese Szene durch den mit den Händen in der Hosentasche stehenden Passanten, keine 2 Meter von dem Mann und den Rettungsassistenten entfernt. Ich kann nur mutmaßen, ob es sich bei dieser Person um einen Beteiligten, Zeugen oder Schaulustigen gehandelt hat – dennoch ein mehr als merkwürdiger Anblick.

Ich ließ die Stelle so schnell wie möglich hinter mir, da sich bereits der Notarztwagen näherte und ich hier kein Hindernis darstellen wollte – wie ich heute aus der Presse erfuhr, konnte der Mann leider nicht wiederbelebt werden. Irgendwie beschäftigt mich so etwas trotzdem nachhaltig.

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Nicht so einfach

4. Februar 2009 7 Kommentare

Die Wirtschaftskrise und die von unser Regierung auf den Weg gebrachten “Konjunkturpakete” sind ja nun durch die entsprechende Penetranz in den Medien hinreichend bekannt – am bekanntesten hiervon wird wohl die sogenannte “Abwrackprämie”, besser Umweltprämie (was auch immer das mit Umwelt zu tun hat) sein.

Hier kann man sein Fahrzeug, welches wenigstens 1 Jahr auf einen selber zugelassen ist und ein Alter von mindestens 9 Jahren hat, versuchen in 2500,- Euro vom Staat zu verwandeln. Das Fahrzeug ist zu verschrotten und die Belege müssen dann samt Antrag eingereicht werden. Sofern man zu den ersten 600.000 Antragstellern gehört, die einen gültigen Antrag eingereicht haben, bekommt man die Prämie vom Staat.

Soweit, so gut, so plausibel. Spätestens seit dem Hagelunwetter und wie hier erklärt, befindet sich mein Fahrzeug nicht mehr ganz in einem akzeptablen Zustand. Mit den Beulen könnte man leben, wenn die Technik in Ordnung und zuverlässig arbeiten würden. Leider ist das nicht mehr ganz so der Fall – der Wagen leidet deutlich an Altersbeschwerden, die irgendwann schwer ins Geld gehen – wenn ich alleine an das Automatikgetriebe denke, wird’s mir anders.

Diese Umstände haben mich dann nun dazu veranlasst, die Gunst der Stunde zu nutzen. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Wagen. Was sich nicht ganz so einfach gestaltet – ich bin nämlich nicht der einzige, der auf der Suche ist.

Was ich allerdings bei dem großen Volkswagen-Zentrum mit meiner Frau “erfahren” durfte, ist prinzipiell kaum zu überbieten. Die Feststellung, die ich im Anschluss machen musste ist, dass der Automobilindustrie bzw. der Händlern scheinbar noch nicht schlecht genug geht. Diesen speziellen Händler hatte ich bereits hier gewürdigt. Aber, so dachten wir uns, könnte ein Besuch samt Nachfrage dort nicht schaden – zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Erwerb eines VW Polo oder eines VW Golf IV ins Auge gefasst.

Wir betreten den Verkaufstempel das Autohaus und meine Frau fragt an der Rezeption nach, ob ein Verkaufsberater frei ist. “Hier !” schallt es uns von der anderen Seite der Theke entgegen – ein “Hier !”, welches wohl in der Hoffnung schnell noch vor Feierabend einen spritschluckenden 60.000 Euro Touareg an den Mann bzw. die Frau zu bringen, ausgestoßen wurde. Das “Wir interessieren uns für einen Polo”, welches ich nun ohne weitere Vorwarnung auf den Verkäufer loslasse, führt in Bruchteilen von Sekunden zu einer völligen Entgleisung seiner Gesichtszüge – diese sprachen nun ein “Scheiße, die Assis wollen nur so eine Minderpreviligiertenkutsche für unter 20.000…”. “Se’ sind wohl wegen der Abwrackprämie hier” ist der offensichtliche Beginn, dass “Gespräch” in eine bestimmte Richtung zu bringen – welche, offenbart sich mir allerdings nicht. Die Umgangsformen sprechen für sich. Mein “Nein, wir sind erst mal hier, um ein Fahrzeug zu erwerben” verhallt scheinbar ungehört in den großen Weiten dieses KZF-Konsumtempels.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der Herr brach das “Verkaufsgespräch” mit dem Hinweis ab, dass alle Fahrzeuge verkauft wären, die Bestellung 3 Monate dauere und überhaupt das dann mit der Prämie nix würde. Ein letzter Versuch meinerseits “Können Sie mir ein anderes Fahrzeug anbieten” wurde mit der gleichen Erklärung beantwortet.

Somit kann ich für mich nur den Schluss ziehen, dass es in Krefeld offensichtlich kein “Krise” gibt, die Verkaufszahlen bombig sind und, so hoffen wir mal, auch bleiben.

Ps: Wir haben ein Fahrzeug bei einem kleinen, aber sehr engagierten Händler erworben – auch das war nicht einfach, lag aber nur daran, dass ich so entscheidungsfreudig bin ;)

Die 12 Mantras….

22. Januar 2009 2 Kommentare

Ich überlege ernsthaft eine Palette hiervon zu ordern.

Man kann eigentlich nie genug Präsente für besondere Menschen vorrätig haben, um ihre herausragenden Eigenschaften zu würdigen.

Unglaublich, was es alles gibt 8)

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Ende der Sommerpause

14. Oktober 2008 4 Kommentare

Ich beende hiermit offiziell die Sommerpause in diesem Blog, da das letzte Posting doch schon etwas länger her ist.

Was ist in der Zwischenzeit passiert ? Vieles, aber nicht alles der Berücksichtigung wert.

Zunächst muss ich an mein “Projekt” No Smoke erinnern, welches weiterhin erfolgreich läuft – immerhin bin ich, ohne Rückfall, seit dem 01.07.08 rauchfrei – ich gedenke, es genauso fortzusetzten.

Eng verknüpft hiermit ist war eine Gewichtszunahme von ziemlich genau 7 Kilo – das ganze ging zu dem so schnell, dass man das Gefühl bekommen konnte, man hätte einen Rucksack mit samt der 7 Kilo aufgeschnallt. Somit war dringend Handlungsbedarf angesagt. Die Frage war nur, was ist relativ effektiv ? Diäten gibt es wie Sand am Meer – leider mit den üblichen Nachteilen. Am liebsten wäre mir eine Pizza-Diät  gewesen (ihr wisst schon: Alles weglassen außer Pizza) – ist aber auch nicht von Erfolgsaussichten gekrönt.

Meine Frau und ich haben uns dann für einen Versuch mit Weight Watchers entschieden. Auch wenn ich glaube, dass meine Kollegen  in der Firma manchmal ob der Diskussion um oder über die “Punkte” genervt sind – Es funktioniert ! Ich habe die 7 Kilo, die durch das Ende der Raucherei “entstanden” sind, wieder weg. Wo’s gerade schonmal so rund läuft, nehme ich gerade die nächsten 7 in Angriff.

Jemand, dem Gewichtsprobleme so fern sind, wie wir der Sonne, wird vermutlich nur mit dem Kopf schütteln über das ständige analysieren von Inhaltsstoffen, Fett- und Kaloriengehalt. Fakt ist aber, dass mir und meiner Frau sowie meinem Kollegen Dino das akribsche zählen der “Punkte” zu einem Gewichtsverlust verhelfen, der, vom Verzicht auf meine geliebte Pizza “Italia” von Rizzo, nicht viel mit Verzicht zu tun hat. Alles, was meine Frau gemäß Weight Watchers bisher gekocht hat, war super lecker – trotz “Fettarmut” und die mir zur Verfügung stehenden Punkte kann ich kaum ausschöpfen.

Hattrick

6. August 2008 4 Kommentare

Ich hab mal bei Wikipedia nachgesehen:

Unter einem Hattrick (engl. Hat Trick) versteht man in einigen Sportarten (….) das Erzielen von drei aufeinanderfolgenden Toren durch denselben Spieler in einem Spielabschnitt (….), ohne dass zwischenzeitlich ein anderer Spieler trifft

Somit habe ich nun mit meinem Wagen einen solchen erzielt.

Dreimal hintereinander konnte ich einen kompletten Kühlmittelverlust verzeichnen ! Gut, die Ursache war in jedem Fall eine andere, aber ich denke, dass das Ergebnis das ist, was zählt

Einmal versagte die Zylinderkopfdichtung, dann wurde ein Schlauch durch eine rotierende Riemenscheibe sach- und fachgerecht aufgefräst und vorgestern nun war der Hattrick mit einem undichten Flansch am Thermostat perfekt.

Mit anderen Worten: Mir reicht es langsam !!!

Etwas positives ist nun aber doch von der Volkswagen-Front zu vermelden. Das Problem ist behoben. Ich gönne mir nun den Luxus, den Wagen wieder auf der Fahrerseite öffnen zu können – den morgendlichen Sprung in die Botanik, um an das Schloss der Beifahrerseite zu gelangen, werde ich vielleicht doch ein wenig vermissen.