Quadratur des Kreises

4. Dezember 2009 5 Kommentare

Frauen verfolgen im Allgemeinen ja andere Wege als Männer, wenn es um Logik oder Lösungen zu technischen Problemen geht. Das ist auch völlig normal. Es gibt aber Momente, da fällt einem als Mann zum Thema “Lösungsfindung” rein gar nichts mehr ein.

Das Problem: Bestimmung des Umfanges eines weiblichen Handgelenkes. Eigentlich nicht Schwieriges. Man(n) nimmt ein Maßband und misst so den Umfang des Armes an der Stelle des Handgelenkes – vereinfacht stellt man(n) sich das im Querschnitt einfach als Kreis vor. So einfach so trivial. Was aber, wenn kein Maßband im Büro vorhanden ist? Warten bis zum Abend und zu hause messen?

Nein!

Lösung: Frau hat ein Lineal zur Hand, was sich zur direkten Umfangsbestimmung auf Grund mangelnder Flexibilität des Materials aber als ungeeignet erweist. Somit wird der Umfang quasi “indirekt” bestimmt. Frau schätzt misst  einmal von “oben” den Durchmesser des Armes und kommt dann mit folgender Rechnung zum Ergebnis: “Von oben gemessen sind’s 7cm. Die nehm ich dann mal zwei und geb nochmal jeweils 2cm für rechts und links dazu” – Also ungefähr so 2 x 7cm + 2 x 2 cm = 18cm!

Auf die mangelhafte Messmethode hingewiesen imitiert Frau nun mittels Handyladekabel ein Maßband. Kabel um den Arm gewickelt und dann mit dem Lineal die Länge abmessen.

Ich fass es nicht! 8)

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Danke!

19. Juni 2009 3 Kommentare

Man möchte einfach dem Deutschen Bundestag und seinen Mitgliedern “Danke!” sagen – allen voran unserer kompetenten Bundes-Familienministerin Ursula von der Leyen.”Danke!” für die Weitsicht und Fürsorge, “Danke!” für die Beharrlichkeit auch gegen jeden Sinn, Verstand und Expertenrat eine Zensurinfratruktur zu etablieren das “Spezialgesetz” (hier und hier) zur Erschwerung des Zugangs zu Kinderpornographie durchzusetzen.”Danke!” für etwas weniger Freiheit und etwas mehr staatliche Willkür Kontrolle.

Danke! Frau von der Leyen – durch Sie ist die Welt wieder etwas besser geworden.

Respekt

17. Juni 2009 4 Kommentare

Ein Arbeitskollege erzählte mir dieser Tage von dem Projekt hier:

Mit dem Fahrrad zur WM

Um es mal so zu sagen: Da fährt jemand mit dem Fahrrad zur Fußballweltmeisterschaft 2010 nach Südafrika!

Peter hat meinen vollsten Respekt und  Anerkennung für sein Projekt und diese Leistung. Derzeit befindet er sich wohl in Kroatien – ich wäre vermutlich bereits 30 Km vor Köln tot vom Rad gefallen (wenn man bedenkt, dass Krefeld knapp 50 Km entfernt ist).

Ich drücke ihm die Daumen, dass er wohlbehalten und pünktlich in Südafrika ankommt

Marode…

10. Juni 2009 6 Kommentare

…ist das ernüchternde Fazit des Monteurs über den Zustand der Antennenleitung in unserem Haus.

Eigentlich sollte heute Internet, Telefon und Digital-TV über das bereits vorhandene Kabel des Kabelfernsehens eingerichtet werden…..so der Plan. Leider konnte der Techniker nichts machen. Die Signalwerte waren jenseits von Gut und Böse. Nach einer ernüchternden Odyssee durch die Keller von drei Häusern (5 gehören hier zu unserer Anlage) war das Urteil vernichtend. Mit den vorhandenen Leitungen ist es unmöglich zu realisieren – eigentlich kann ich froh sein, dass ich überhaupt ein halbwegs klares Fernsehbild habe. Und aus Schleiße konnte der gute Mann nun auch keinen Kakao machen.

Spontan könnte ich mich gerade kurzzeitig erbrechen, denn im Nachbarhaus ist die Verkabelung absolut in Ordnung – nur in unserer Butze sieht’s antiquarisch aus – da wurde schön damals beim Bau in den 80zigern am falschen Ende gespart.

Egal, alles Lamentieren nutz nix… ich darf mich dann erneut auf die Suche nach einem Anbieter begeben, denn der Abzockerverein T-Home ist bereits gekündigt.

Begehrlichkeiten

24. April 2009 Keine Kommentare

So nennt es die derzeitige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, was dort durch das Installieren der Webfilter/Websperren bei den großen Providern geweckt wird – schon merkwürdig dieses aus ihrem Mund zu hören. [Quelle = Heise Online, Hamburger Abendblatt]

Mit Kritik an der Filterung bzw. dem Sperren von Webseiten tut man sich heute ja generell schwer, den wer, so die simple Logik unserer kompetenten Volksvertreter in Berlin, gegen das Filtern und Sperren von Webseiten ist, der ist für die Verbreitung von Kinderpornographie – so einfach ist das in Berlin. Genau so war es bei der Einführung der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung auch – wer dagegen war oder ist, hat etwas zu verbergen und fördert den Internationalen Terrorismus – anders kann es in der Denke der Herrscher nicht sein – Alles frei nach Lukas 11:23 “Wer nicht für mich ist, ist gegen mich”, Grauzonen gibt es nicht.

Nicht, dass ich in irgendeiner Form für die Freigabe, Verbreitung oder was-weiß-ich-auch-immer von Kinderpornographie wäre [dem Pädophilen bzw. Päderasten-Pack gehört eh der Sack abgeschnitten] aber hier wird wieder mit einem “heißen” Thema die Freiheit vieler beschnitten, denn ist eine Sperrfunktion erst mal eingebaut, wird diese ruck-zuck zu anderen Dingen missbraucht. Hinzukommt noch, dass die Wirksamkeit der Sperren kaum erwiesen ist – zu befürchten ist, dass es sich hierbei im Großen und Ganzen um einen Placebo fürs Wahlvolk handelt und die Beteiligten der einschlägigen Szene sich entweder über andere Kanäle versorgen oder die Sperren schlicht umgangen werden.

Wer kann kontrollieren, was das BKA den Providern auf die geheime Sperrliste diktiert ? Heute ist es Kinderpornographie (100% Zustimmung) morgen sind es dann kritische Webseiten, Blogs, etc. – wer kann das nachvollziehen ? Wir sind auf dem Weg hin zu einer zensierten Gesellschaft, die, ähnlich wie in z.B. China, nur noch das lesen darf, was der Regierung gerade in den Kram passt. Es ist erst wenige Tage her, dass das Kabinett in Berlin den Gesetzentwurf abgesegnet hat, da mehren sich bereits Stimmen, die nach der Filterung weiterer Webseiten verlangen. In Australien geht das schließlich auch [Quelle = Heise Online].

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